In den vergangenen drei Monaten durften die 13 Vorschulkinder der Kindertagesstätte Kleiner Bruch an drei besonderen Projekttagen Besuch von Andrea Brandes von „Glückliche Kinderherzen“ bekommen. Mit ihrer „Muttankstelle“ begleitete sie die Kinder auf liebevolle, spielerische und stärkende Weise dabei, ihren eigenen Mut zu entdecken.
Gemeinsam gingen die Kinder Fragen nach wie:
Was ist eigentlich Mut?
Wie fühlt es sich an, an sich selbst zu glauben?
Und wo finde ich meinen ganz persönlichen „Mutfunken“?
Durch Geschichten, kreative Aktionen, Mut-Posen, Stopp-Tänze und stärkende Mutsätze konnten die Kinder erleben: Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut bedeutet, sich trotz Unsicherheit etwas zuzutrauen.
Ein besonderes Highlight war das Nagelbrett. Anfangs war bei vielen Kindern noch etwas Unsicherheit zu spüren — doch am Ende traute sich jedes einzelne Kind, darüberzulaufen. Die Freude und der Stolz danach waren groß. Viele stellten fest: „Das war ja gar nicht so schwer, wie ich dachte!“ Dieses Erlebnis hat auf eindrucksvolle Weise gezeigt, wie viel Stärke und Mut bereits in unseren Kindern steckt.
Auch für den Kita-Alltag nehmen wir wertvolle Impulse mit. Das pädagogische Team erhielt sogenannte Mutfragen, mit denen die Kinder weiterhin begleitet und in ihrem Selbstvertrauen gestärkt werden können.
Vielleicht erinnert uns dieses Projekt auch daran, dass nicht nur Kinder manchmal eine kleine „Muttankstelle“ brauchen. Auch wir Erwachsenen dürfen hin und wieder auftanken, uns ermutigen lassen und daran erinnert werden, was alles in uns steckt.
Wir bedanken uns herzlich bei der Vaupel Stiftung, die dieses wertvolle Projekt durch ihre großzügige finanzielle Unterstützung ermöglicht hat. Ebenso danken wir Andrea Brandes von „Glückliche Kinderherzen“ für die inspirierenden, warmherzigen und stärkenden Projekttage.
Wir hoffen sehr, dass dies nicht die letzte Zusammenarbeit war und auch zukünftige Vorschulkinder der Kindertagesstätte Kleiner Bruch ihre eigenen Mutmomente an der „Muttankstelle“ erleben dürfen.
