Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld

Gästebeitrag und Jahresgästebeitrag

Ansprechpartner/in
Frau A. Berthelmann Standort anzeigen
Verwaltungsgebäude, Zimmer 34
Am Rathaus 1
38678 Clausthal-Zellerfeld
Telefon: 05323 931-222
Telefax: 05323 931-99222
E-Mail: oder


Aufgaben:
Zweitwohnungssteuer, Jahresgästebeitrag für die Ortsteile Clausthal-Zellerfeld, Schulenberg i. O. und Wildemann
Grund- und Hundesteuer für die Ortsteile Schulenberg i. O. und Wildemann
Gewerbesteuer für die Ortsteile Altenau, Schulenberg i. O. und Wildemann

Frau N. Körber Standort anzeigen
Verwaltungsgebäude, Zimmer 34
Am Rathaus 1
38678 Clausthal-Zellerfeld
Telefon: 05323 931-223
Telefax: 05323 931-99223
E-Mail: oder


Aufgaben:
Zuständig für die Erhebung von
Jahresgästebeitrag und Zweitwohnungssteuer
für den Ortsteil Altenau

Arbeitszeit:
vormittags erreichbar


Allgemeine Informationen

Die Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld erhebt den Gästebeitrag / Jahresgästebeitrag. Die Erhebung erfolgt nach den Bestimmungen der ab 01.01.2018 gültigen Gästebeitragssatzung (GBS) der Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld in der jeweils gültigen Fassung i. V. m. dem Niedersächsischen Kommunalabgabengesetz (NKAG). Die Gästerbeitragssatzung finden Sie hier auf der Homepage. Auf Anforderung wird Ihnen die Satzung auch gern zugesandt.

Zuständige Stelle

Zuständig ist die Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld - Steueramt

Voraussetzungen

Die wichtigsten Regelungen sind:

Gästebeitragspflichtig sind alle Personen, die sich im Erhebungsgebiet aufhalten, ohne dort eine Hauptwohnung zu haben. Von Inhabern/Mitinhabern von Zweitwohnungen, Saison- und Dauernutzern von Campingplätzen sowie deren Familienangehörigen wird der Gästebeitrag als pauschaler Jahresgästebeitrag erhoben. Die Jahresgästebeitragspflicht besteht unabhängig von der Dauer und Häufigkeit des Aufenthaltes. Der Berechnung des Jahresgästebeitrages liegen 36 angenommene Aufenthaltstage zu Grunde. Die Satzung sieht eine Ermäßigung von 50 % des jeweiligen Jahresgästebeitrages vor, wenn das Nutzungsrecht auf bis zu 6 Monate im Kalenderjahr begrenzt ist. Anträge auf geringere Festsetzung bzw. Erstattung sind innerhalb eines Monats nach Beendigung des Nutzungsrechts gegen Rücksendung der Jahresgästekarte zu stellen. Details bitten wir im Einzelfall mit der Steuerverwaltung zu klären.

Die Mitveranlagung von Kindern zum pauschalen Jahresgästebeitrag erfolgt bis zur Altersgrenze von 15 Jahren; § 3 Abs. 4 GBS. Kinder bis zum Alter von 5 Jahren und jedes 3. und weitere Kind sind befreit.

Für die Abgrenzung von Zweit- und Hauptwohnung ist das Melderecht und der Eintrag im Melderegister nicht maßgeblich. Die Entscheidung über den Hauptwohnsitz ist i.d.R. allein nach dem tatsächlichen überwiegenden Aufenthaltsort zu treffen. Für Ehegatten ist der gemeinsame überwiegende Aufenthaltsort Hauptwohnsitz. In Zweifelsfällen wird eine Überprüfung anhand objektiver Unterlagen, z.B. Verbrauchsabrechnungen, Beschäftigungsort, eingeleitet.

Wenn Zweitwohnungen und Wohnwagen von deren Inhabern an Dritte vermietet oder kostenlos zur Verfügung gestellt werden, sind weitreichende Wohnungsgeberpflichten aus § 7 der GBS zu beachten. Jeder Wohnungsgeber kann für nicht abgeführte Gästebeiträge seiner Gäste nach § 8 GBS in Haftung genommen werden.

Die Haftung entfällt nicht, wenn im Mietvertrag o.ä. auf die Gästebeitragspflicht hingewiesen wird. Lassen Sie sich im Bedarfsfall von den Mitarbeitern/Innen in der Steuerverwaltung oder der Kurbetriebsgesellschaft beraten, um unangenehme Nachforderungen für fehlende Gästebeiträge von Gästen zu vermeiden.

Zahlungsarten
  • SEPA-Lastschriftmandat
  • Überweisung
  • Abbuchung
  • Dauerauftrag
Rechtsgrundlage

Gästebeitragssatzung der Berg- und Universitätsstadt, gültig ab 01.01.2018 in Verbindung mit dem Niedersächsischen Kommunalabgabengesetz (NKAG).

Was sollte ich sonst noch wissen?

Verwendung der Gästebeitragseinnahmen

Der Gästebeitrag/Jahresgästebeitrag wird zur Deckung der Aufwendungen für Tourismuseinrichtungen und Veranstaltungen erhoben. Dies sind in der Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld im Wesentlichen die Aufwendungen der Kurbetriebsgesellschaft “Die Oberharzer“ mbH. Hier eine kleine Übersicht:

  • Therme "Heißer Brocken" in Altenau
  • Ski- und Bikealpinum in Schulenberg i.O.
  • KräuterPark in Altenau
  • Kunsthandwerkerhof in Zellerfeld
  • Oberharzer Bergwerksmuseum mit Ottiliaeschacht
  • 19-Lachter-Stollen in Wildemann
  • Freibad Wildemann, Freibad Okerteich in Altenau
  • Tourist-Informationen, Kurgastzentrum in Altenau
  • Anlage/Pflege von Wanderwegen, Loipen, Nordic-Walking-Strecken, Heilklimawanderwegen, Trimm-Dich-Pfad
  • Minigolfplatz in Schulenberg
  • Skilift Rose Altenau, Rodelbahn Wildemann
  • unterschiedliche Kurparks in den Orten und Ortsteilen
  • Wohnmobilstellplatz Schulenberg
  • Mountainbikestrecken in der Volksbank Arena Harz
  • DiscGolf Altenau; „der einzige BERG-Parcours im Norden“

Für Gästebeiträge gilt, ebenso wie z.B. für die Abwasser- oder Straßenreinigungsgebühr, ein Kostenüberschreitungsverbot, so dass der Abgabenerhebung eine Kalkulation zu Grunde liegt, in die nur gesetzlich zulässige Aufwendungen eingestellt werden dürfen.

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